Falsche Tatsachen, doch keine Schmähung religiöser Gefühle. Reaktionen und Kommentare auf einen „taz“-Artikel zur Papstwahl

Renate Hackel-de Latour

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Abstract

(...) 559 Leserreaktionen hat die „taz“ bis zum 22. April 2013 auf einen Kommentar zur Papstwahl vom 13.3.2013 von Deniz Yücel erhalten. In der leicht redigierten Printausgabe vom 15. März hatte die Berliner Tageszeitung auf Seite eins getitelt: „Junta-Kumpel löst Hitlerjunge ab“ (Yücel 2013b, S.1). In der Online-Version überschrieb der Redakteur den Beitrag mit „Alter Sack der Xte“. Darin hieß es unter anderem: „Der neue Papst ist, den bislang vorliegenden Informationen nach zu urteilen, ein reaktionärer alter Sack wie sein Vorgänger, der seinerseits einem reaktionären alten Sack gefolgt war, der wiederum einen reaktionären alten Sack beerbt hatte.“ Nicht nur, dass die Päpste verunglimpft werden, die katholische Dogmatik abschätzig als „esoterischer[r] Klimbim“ bezeichnet wird, die Rede ist auch von „schrulligen Rituale[n] und lustigen Kostüme[n]“ der Kirche und von all ihrem „Heiapopeia“ (Yücel 2013a). (...)

Schlagworte


Journalistik; religiöse Gefühle; taz; Papst;

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