Abschied von einem horizontal-dialogischen Medienbild? Zum Wandel kirchlicher Mediendeutung und seinen ekklesiologischen Bedingungen

Susanne Kampmann

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Abstract

"Communio et Progressio kommt in die Jahre", so überschrieb W. Schätzler im vergangeneo Jahr einen Beitrag für KNA und spielte damit auf eine Fortschreibung dieses Dokuments an. Bereits vor Veröffentlichung des "Instrumentum laboris" wurde ihm mit gemischten Gefühlen entgegengesehen: Einerseits hat sich die mediale Situation in den vergangen 20 Jahren erheblich gewandelt; "neue Medien" stellen eine neue Herausforderung für die Kirche dar. Manche Positionen in "Communio et Progressio" bedürfen deshalb einer neuen Sichtung. Andererseits sind manche Befürchtungen zu hören, die konziliare Öffnung zur "Welt", die der Impuls für "Communio et Progressio" war, könne zurückgenommen werden und einer neuen "Burgenmentalität" Platz machen. (...)

 

English

Whenever the Church is being confronted with the development of new media, she has to answer the question which criteria are to be applied in order to form a judgement on them. The artide discusses this problern by analyzing four doctrinal documents and by elucidating their respective notions of the Church, the media, and the relations between them. The four texts are the Encyclica "Miranda Prorsus" of Pope Pius XII., the Decree "Inter Mirifica" of Vatican II, the Pastoral lnstruction "Communio et Progressio" 0971), and the "lnstruction on the Ecclesia! Vocation of the Theologian" 0990). As a result, certain parallels aretobe found: some structural traits in the notions of the Church and of the media do correspond to one another. From this the conclusion can be drawn that the notion of the church functions as criterion in judging the media. 

Schlagworte


Kirche und Medien; Öffentlichkeitsarbeit; Botschaft der Kirche; Ekklesiologie; Kirche heute;

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