'Kommunikative Theologie' nach dem Vatikanum II

Klaus Kienzler

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Abstract

Eines der bedeutsamsten Ergebnisse des Konzilsdekretes "Inter Mirifica" (= IM) war es, den Begriff der "communicatio socialis" eingeführt zu haben. Mit diesem Begriff war zugleich Wesentliches zur Wirkweise der sogenannten 'Massenkommunikationsmittel' ausgesprochen: Diese Mittel haben eine unübersehbare soziale und gesellschaftliche, nicht nur regionale, sondern universale Wirksamkeit, an der die Kirche nicht achtlos vorbeigehen kann. Ansonsten trug IM nicht allzuviel bei, diese neuzeitliche Kommunikationsform der Medien aufzuklären, sondern die Konzilsväter beschränkten sich darauf, auf den vor allem 'instrumentalen' Gebrauch und Mißbrauch dieser Mittel hinzuweisen und sie in einem eher sehr optimistischen Verständnis für die Verkündigung der christlichen Botschaft zu empfehlen. Es setzte sofort Kritik an dem Dekret ein. (...) 

 

English 

This essay's task is to outline a communicative theology. which is in its infancy cxisting in the Vaticanum ll's documcnts. This, so the author qualifies, can only be done sketchy and uncritically, however, without da ring a comparison with the scicntific perceptions ofthe latest communications researches and theories. lt is. as so far the theological reflection about the phenomcna of "communication" has not
advanced much. Sn it is owing to thc author that he shows the words' communicatio". "communicarc" and "communio'' developrnent within thc council's documcnts and stresses their central theological significancc for thc rcvclation. 

Schlagworte


Kommunikative Theologie; Vatikanum II; Inter Mirifica;

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