Zu verkaufen. Wie Weltbild zum Buchhandelsriesen wurde – und sich zugleich der Kirche entfremdete

Christian Klenk

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Abstract

Nachdem die in kirchlichem Besitz befindliche Verlagsgruppe Weltbild im Herbst 2011 wiederholt in die Schlagzeilen gekommen war, weil sich in ihrem Angebot neben unzähligen anderen Sparten auch erotische und esoterische Literatur befand, entschieden sich die deutschen Bischöfe zu einer schnellstmöglichen Trennung von der Verlagsgruppe . Der Autor des Aufsatzes beleuchtet die Hintergründe, die aktuelle Entwicklung und die Konsequenzen der Entscheidung der Bischöfe, die Verlagsgruppe umgehend zu verkaufen. Dabei zeichnet er ein facettenreiches Bild des Status Quo, beleuchtet die mediale Berichterstattung über Weltbild und die Entscheidung der Bischöfe und stellt verschiedene Standpunkte zur Bewertung der Situation gegenüber.


English

Christian Klenk: For sale. How the publishing house Weltbild became a giant bookseller – and meanwhile estranged from the church

After the publishing house Weltbild, which is owned by several dioceses of the Catholic Church in Germany, was subject of media reporting because its offers included erotic and esoteric literature, the German Bishops decided immediate detachment. The author of the article examines the background, the recent development, and the consequences of the decision of the Bishops, to sell Weltbild as soon as possible. Hence, the author illustrates multifariously the status quo, the media reporting about Weltbild, and the Bishops’ final decision. While doing this, the author discusses varying points of views and evaluations of the present situation.


Schlagworte


Verlagsgruppe; Verlage; Verlag; Weltbild; Medien; Kirche; Deutsche Bischofskonferenz;

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