Das Wunder von Heiligenkreuz. Wie Zisterzienser mit gregorianischen Chorälen zu Chartstürmern und Medienstars wurden

Christian Klenk, Christian Heiß

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Abstract

Idyllisch im grünen Wienerwald liegt das mittelalterliche Zisterzienserkloster Heiigenkreuz, etwa eine halbe Autostunde südwestiich der österreichischen Hauptstadt. Man kann sich das vor 875 Jahren gegründete Stift in weiten Teilen ansehen, ohne leibhaftig dort zu sein. Die Mönche gehen mit der Zeit und haben eine reich bestückte Homepage ins Netz gestellt. Unter www.stift-heiligenkreuz.org erfährt man Wissenswertes über die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte des Stifts, das Ordensleben sowie die Klostergaststätte. Man kann sich in zehn Sprachen über Führungen kundig machen und im Online-Klostershop einkaufen. Die Intemetseiten erinnern auch an zwei Großereignisse, die das Kloster 2007 ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückten: Papst Benedikt XVI. machte auf seiner Österreichreise bei den Zisterziensern Station. Und wenige Wochen später kam Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck nach Heiligenkreuz - samt seines Oscars, den er für den Füm „Das Leben der Anderen" bekommen hatte. Das Drehbuch soll innerhalb der Klostermauem entstanden sein. Der Abt von Heiligenkreuz ist der Onkel des Filmemachers. (...)

Schlagworte


Medien; Musik; Charts; Mönche; Zisterzienser; gregorianischer Choral; Kloster; Orden

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