Verantwortung in Zeiten demokratischer Transformationen (Myanmar)

Autor/innen

  • Isabella Kurkowski

Schlagworte:

Myanmar, Praxis, Erfahrungsbericht, Medien, Medienethik, Journalismus, Verantwortung

Abstract

Jahrzehntelang herrschte in Myanmar eine Militärdiktatur, in der die Medien nur die Aufgabe hatten, Staatspropaganda zu verbreiten. Der Zensor bevormundete Generationen von Journalist_innen und entschied, was veröffentlich wurde und was nicht. Im Zuge der Demokratisierung des Landes liberalisierten die Generäle ab 2011 auch die Medien. Sie schafften die Zensurbehörde ab und erlaubten private Tageszeitungen. Für die Journalist_innen war diese neue Freiheit mit bis dato ungekannter Verantwortung verbunden. Von heute auf morgen mussten sie selbst redaktionelle Entscheidungen treffen und die Konsequenzen tragen. 

Autor/innen-Biografie

Isabella Kurkowski

Isabella Kurkowski ist Länderrepräsen­tantin der „Deutsche Welle Akademie“ in Myanmar. Sie studierte Medien­ und Kom­munikationswissen­schaften und ist auf den Wiederaufbau von Medien in Post­Kon­flikt­Gesellschaften spezialisiert.

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Ausgabe

Rubrik

Medienethik