On Gospel Guidelines and Critical Conceptual Frameworks

Autor/innen

  • Larry Jorgensen

Schlagworte:

Konzepte in der Kirche, neue Theorien, kritische Ansätze

Abstract

When churches discuss communication, they are usually light on theory and move directly into their own preoccupations. That is normal for international organizations. When U nesco's International Commission for the Study of Communication reported in 1980, for example, it made no pretense with respect to theory. All it indicated were possible correlations between research and its own interests. (...) 

Zusammenfassung

Wenn die Kirchen über Kommunikation sprechen, kümmern sie sich meist wenig um Theorie und gehen sofort zu ihrem Anliegen über, wie es für internationale Organisationen üblich ist. Die Kirchen sprechen von der Kommunikation Christi, der Kommunikation des Evangeliums, sie wollen Menschen gewinnen. Man kann ihnen das nicht vorwerfen, aber eigentlich müßten sie sich dessen bewußt sein, daß
dies genau dem entgegenläuft, was sie predigen. Sie übernehmen zu leicht unkritisch die vorherrschenden Kommunikationstechniken und werden so leicht auch Teil einer ungerechten Struktur (Hamelink). Es gibt verschiedene Wege, mit berechtigten Zielen und oft unerwarteten Ergebnissen fertig zu werden. Der erste Weg wäre, sich weg vom rein kirchlichen Gebrauch der Medien voll der Kooperation in den weltlichen Medien auszuliefern. Die Medien werden hier einfach als Teil einer von Gott gewollten Welt gesehen, aber diese Haltung entspricht eigentlich nicht dem Ziel des Menschen, diese Welt zu gewinnen. Der zweite Weg wäre, das Anliegen der Kirche, Menschen zu gewinnen, gleichzusetzen mit gleichen Anliegen ähnlicher Organisationen. Dies wäre der Weg der elektronischen Kirche, von dem manche bezweifeln, ob er der Weg der Evangelien ist. Hier wird man wohl Richtlinien erarbeiten müssen, was teilweise versucht wird. (...) 

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Ausgabe

Rubrik

Communicatio Socialis 1968-2013